Schon seit Jahrhunderten ist im engen Gusental eine Mühle angesiedelt. Diese wurde im Laufe der Zeit durch stetige Modernisierung und Produktionserweiterungen zu einer der wichtigsten Mühlen in der Region. Seit 1932 ist die Mühle im Besitz der Familie Knoll, die bereits seit mehreren Generationen im Müllereigewerbe tätig ist.
Heute werden über 80 Artikel in der Knollmühle hergestellt, wobei die konstant hohe Qualität der Mehle und Spezialprodukte von Bäckern sehr geschätzt wird.
Es ist also kein Wunder, dass viele Kunden dem Unternehmen seit Jahrzehnten treu sind.
Heute zählt die Knollmühle zu den bedeutendsten Mühlen in Österreich.
Unsere Geschichte
1400
Seit dem späten Mittelalter ist eine Mühle an diesem Standort bekannt.
1932
Josef Knoll sen. kauft die Klamm-Mühle am Ausgang des Gusentales.
1964
Errichtung des Getreidesilos und Vorbereitung einer Produktionssteigerung von 10 auf 25t/Tag.
1976
Übernahme des Unternehmens durch Josef Knoll jun. samt vorangegangenem Mühlenumbau.
1979
Errichtung eines Getreidesilos mit Bahnanschluss in Lungitz.
1984
Automatisierung des Kleinwasserkraftwerks. Mehr als 1/3 des gesamten Energiebedarfs wird nachhaltig durch eigene Wasserkraft abgedeckt.
1985
Erneuerung der Walzenstühle; Leistungssteigerung auf 40t/Tag.
1994
Errichtung des Mehlsilos mit Chargen-Mischerei und EDV-gestützter Rückverfolgung aller Mehlchargen und Rezepturen. Gänzliche Umstellung auf eine computerbasierte Mühlensteuerung.
2000 – 2003
Die Mühle wird vollständig erneuert; Produktionssteigerung von 40 auf 100t/Tag.
2013-2014
Deutliche Erweiterung der Mehllagerkapazitäten und Schaffung neuer Produktionsflächen.
2022 – 2024
Errichtung eines räumlichen getrennten Zubaues am Standort St. Georgen / Gusen.
Die jüngste und gleichzeitig größte Erweiterung seit Gründung des Unternehmens erfüllt folgende Zwecke: Erweiterung der Lager, Abfüll- und Verpackungskapazitäten nach höchsten hygienischen Standards, Schaffung neuer Produktionsmöglichkeiten in den Bereichen Produktveredelung (Premixe als auch funktionale Rohstoffe), Fermentation (Upcycling von Koppelprodukten der Müllerei) und Convenience-Produkte für den Endkonsumenten mit hohem BIO Anteil aus der Region.